Neues aus Oberreichenbach: Gemeinde Oberreichenbach

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Die „Invasion“ der Störche

Artikel vom 13.10.2021

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger der Gemeinde Oberreichenbach,

gerne berichte ich Ihnen über ein außergewöhnliches Ereignis, das sich im Zusammenhang mit dem Vogelzug in diesem Herbst ereignete.

Für diesen Bericht habe ich von mehreren Bürger:innen Informationen erhalten – hierfür ein herzliches Dankeschön.

Am Montag, 20. September 2021, kurz nach 18 Uhr, wurden Störche auf den Wiesen und Feldern westlich der Kirche von Igelsloch erstmals gesichtet. Zeitweise konnten bis zu 30 Tiere gezählt werden.

Gegen 19:30 Uhr flog der Schwarm dann nach Siehdichfür, wo sich die Zugvögel auf Dächern, Bäumen, Strom- und Funkmasten niederließen. Schon nach kurzer Zeit waren viele Anwohnner:innen der Köhlerstraße auf den Beinen und bestaunten das seltene Ereignis.

Da die Störche am Dienstagmorgen immer noch auf ihren Rastplätzen im Ort zu beobachten waren, gehe ich davon aus, dass sie die Nacht dort verbracht hatten.

Als ich gegen 8 Uhr auf den Wiesen und Feldern von Igelsloch eintraf, konnte ich am Ortsrand, westlich der Kirche, 28 Störche beobachten. Etliche Tiere widmeten sich der Gefiederpflege, einige ruhten noch, selten konnte ich sie bei der Nahrungsaufnahme beobachten.

Es war gut, dass die Hundebesitzer:innen, die mit ihren Vierbeinern Gassi gingen, diese an der Leine führten. Somit gab es für die Vögel keinen Anlass, vorzeitig oder gar fluchtartig ihre Rast beenden zu müssen.

Fünf Störche waren beringt, bei drei davon konnte ich die Ringnummern durch mein Spektiv ablesen. Datum, Anzahl der Störche und die Nummern wurden inzwischen an die Vogelwarte Radolfzell weitergeleitet. Nun hoffe ich, dass ich in den nächsten Wochen Informationen erhalte, wo und wann die Tiere beringt wurden. Jede gemeldete Ringbeobachtung ist wie ein kleines Puzzleteil und führt z. B. in diesem Fall dazu, die Zugwege der Störche besser erfassen zu können.

Gegen 10 Uhr stieg der Schwarm dann wieder auf und zog in südwestlicher Richtung weiter. Hierbei war es für die Langstreckenzieher wichtig, rasch Thermiksäulen finden zu können, um sich dann kräftesparend in die Höhe tragen zu lassen. Durch möglichst lange Gleitphasen können die großen Vögel Kräfte sparen und weite Strecken segelnd zurücklegen.

Über ergänzende Informationen von Ihnen zur diesjährigen Rast der Störche oder über weitere, seltene vogelkundliche Beobachtungen, würde ich mich sehr freuen.

Thomas Jörlitschka, Oberreichenbach