Neues aus Oberreichenbach: Gemeinde Oberreichenbach

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Neues Baugebiet auf den Weg gebracht

Artikel vom 02.03.2017

Neues Baugebiet auf den Weg gebracht

Mit dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplans hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 24. Februar 2017 das neue Baugebiet „Im oberen Dorf“ in Oberreichenbach auf den Weg gebracht. Jetzt geht es mit der Erschließungsplanung weiter und die überörtliche Vermarktung kann beginnen. Es entstehen 31 Bauplätze mit einer durchschnittlichen Größe von 483 qm. Der Anteil der Verkehrsfläche im Baugebiet beträgt 17 %.

Kein großer Verkehr

Zuvor hatte das Gremium noch einige Anliegen und Stellungnahmen des Landratsamts sowie der Öffentlichkeit abzuarbeiten. Hanna Hildebrandt vom Planungsbüro Gerhardt fasste zusammen, dass es dabei hauptsächlich um die Verkehrsanbindung des neuen Baugebiets handelte. Zunächst kann das Gebiet nur über die Schulstraße erschlossen werden, langfristig ist jedoch eine zweite Anbindung an die Kirchstraße vorgesehen. Im ersten Bauabschnitt kann dies jedoch noch nicht verwirklicht werden. Bürgermeister Karlheinz Kistner machte deutlich, dass die Schulstraße sogar während der Baustelle auf der Bundesstraße problemlos den gesamten Umleitungsverkehr aufnehmen konnte und somit durch das neue Baugebiet nicht mit Problemen zu rechnen ist. Die Straßenbreiten wurden vom Planungsbüro alle so geplant, dass sie problemlos mit 4-Achs-LKWs befahren werden können.

Auch an Obstbäume und Feldlerche gedacht

Weitere Anregungen gab es zum Umweltbericht und den Ausgleichsmaßnahmen, wonach neue 15 Obstbäume gepflanzt werden und für die Feldlerche eine Buntbrache angelegt wird. Außerdem bringt die Gemeinde fünf Nistkästen für Fledermäuse und neun für Vögel an. Schließlich wird eine Retentionsmulde im Norden sowie ein Graben an der östlichen Seite des Baugebiets die Gebäude vor dem Oberflächenwasser schützen.

Bürgerbeteiligung hat sich bewährt

Bürgermeister Kistner möchte das bewährte Modell, dass die Bürger ihre Gebäude selbst mitgestalten können, auch für das Dorfgemeinschaftshaus Oberkollbach sowie den Umbau des ehem. Rathauses in Igelsloch fortführen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dafür Bauausschüsse zu gründen. Dem Bauausschuss für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses gehören an: Thorsten Beck, Georg Burkhardt, Stefan Elsässer, Verena Greger, Kristian Klein, Joachim Pfeiffle, Stefan Kirchherr, Patrick Pfeiffle und Oliver Rathfelder. Der Bauausschuss für das ehem. Rathaus in Igelsloch besteht aus: Verena Greger, Kristian Klein, Christian Reichle, Rüdiger Pfrommer, Sören Hayer, Andreas Pfrommer, Ursel Black, Jürgen Lampacher und Patrick Steffek. Die Bauausschüsse geben Empfehlungen ab, über welche der Gemeinderat letztendlich entscheidet.

Ehrenamt gestärkt

Ehrenamtlich Tätige erhalten ab März mehr Geld. Die Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit wurde entsprechend angepasst. Für 3 bis 6 Stunden bekommt man jetzt 40 Euro statt früher 30 Euro und für mehr als 6 Stunden 60 Euro statt früher 40 Euro. Neu ist auch, dass die Gemeinderäte als Sitzungsgeld künftig gleich viel wie andere ehrenamtlich Tätige erhalten.

Jagdpächter in Igelsloch bleibt

Der Jagdpachtvertrag mit den bisherigen Jagdpächtern Maag in Igelsloch wurde um acht weitere Jahre verlängert.

Bürgermeister Kistner hatte noch folgende interessante Punkte bekannt zu geben:

-       Nachdem die Evang. Kirchengemeinde Würzbach das Pfarrhaus verkauft hat, darf sie für eine Übergangszeit die freien Räume im ehem. Rathaus Würzbach nutzen. Die Kirchengemeinde hat mit den Planungen für den Neubau eines Gemeindehauses begonnen, welches neben der Kirche 2018-2019 gebaut werden soll. Der Gemeinderat hat sich grundsätzlich bereit erklärt, 10 % der Baukosten zu bezuschussen.

-       Die Windkraft wird auch unsere Gemeinde in nächster Zeit beschäftigen. Ein Investor möchte vier Windkraftanlagen im Naislacher Wald errichten. Vor einer endgültigen Entscheidung des Gemeinderats über einen Pachtvertrag wird ein öffentlicher Dialog mit der Bevölkerung geführt, welcher vom „Forum Energiedialog“ moderiert wird. Die erste Veranstaltung findet bereits im März statt.