Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Lebensqualität durch Nähe
Aktuelles

Dorfmarkt auf gutem Weg. Lorenz Cornelissen im Interview

Verena Greger, Lorenz Cornelissen, Erich Lehmann

Der Dorfmarkt ist ein Kind von LQN. Die Nähe zu den Bürgern wird hier besonders deutlich. Erich Lehmann vom Arbeitskreis Öffentlichkeit hat Lorenz Cornelissen befragt, den ehrenamtlichen Geschäftsführer des Dorfmarktes.Frage:Guten Tag, Herr Cornelissen. Wie kamen Sie dazu, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Dorfmarktes zu werden?Antwort: Unser Bürgermeister, Herr Kistner, erinnerte mich an eine Aussage von mir: „Falls es im Ort niemand anderes machen möchte, dann können wir miteinander einen Weg besprechen.“Da es keiner der zwei Mitgesellschafter machen wollte und alle Projektteilnehmer des Beirates es ebenfalls ablehnten, Mitverantwortung zu übernehmen, habe ich das Amt übernommen.Frage:Welche Aufgaben haben Sie als ehrenamtlicher Geschäftsführer?Antwort: Die gesamte betriebswirtschaftliche Verantwortung für alle Abläufe im Markt. Dazu gehören, die Planung des Umsatzes, des Rohertrages, der Abschriften, aller Sachkosten, Personalsuche, Personalkosten sowie die Auswahl der Lieferanten. Hinzu kommen die täglichen Kassenberichte, der Geldverkehr, die Kontenführung, Buchhaltung, Lohnzahlungen, Steuern, Versicherungen, Jahresabschlüsse, Gewinn und Verlustrechnungen etc., eine richtige GmbH UG.Frage:Sie machen das nun bereits 3,5 Jahre. Wächst Ihnen die Arbeit nicht über den Kopf?Antwort: Leider trage ich mit meiner Familie die alleinige Verantwortung für den Dorfmarkt. Rechtlich gesehen stehe ich allein mit meinem Namen in der Gesamtverantwortung. Hier wünsche ich mirwirklich weitere Mitstreiter, schnellstmöglich sogar einen Mitgeschäftsführer, der den Markt (ich bin nunmehr 70 Jahre alt) weiter führt, falls es die Umstände bestimmen.Frage:Wer sind Ihre Lieferanten?Antwort: Wir sind stolz darauf, ausschließlich regionale Lieferanten zu haben. Backwaren, Brötchen, Kuchen bekommen wir vom Bäcker Haag aus Nonnenmiß, der ohne Zusatzstoffe seine Waren anbietet und uns täglich beliefert. Metzgerwaren, wie Wurst, Fleisch, Wild, Salate, bekommen wir vom Metzgerfachgeschäft Blum aus Althengstett, der uns zweimal pro Woche beliefert. Geflügel bekommen wir ab dem neuen Jahr auch vom Metzger Blum, der die Ware vom Dangelhof von der Alb bezieht und der OHNE Antibiotika seine Tiere füttert. Obst und Gemüse kommt über unseren Grossisten der Fa. UTZ in Ochsenhausen, der die Ware von der Insel Reichenau erhält. Zusätzlich haben wir seit einigen Monaten auch BIO Obst und Gemüse direkt vom Dennree Biohandelshaus, dessen Sortiment wir im neuen Jahr ausbauen werden. Molkereiprodukte, Käse, Tiefkühlwaresowie das komplette übrige Sortiment beziehen wir von der Fa. Utz aus Ochsenhausen, der uns zweimal wöchentlich frisch beliefert. Der BIO Käse kommt direkt aus dem Allgäu zu uns und wird gut angenommen.Frage:Wollen Sie weitere oder andere Lieferanten ins Sortiment des Dorfmarktes aufnehmen?Antwort: Wir werden bei unseren jetzigen Lieferanten bleiben und sind gerade dabei, das Sortiment eines jeden zu verbessern. Wir brauchen unbedingt neue Kühlgeräte für Molkereiprodukte und Tiefkühlartikel und werden, wenn wir es finanziell stemmen können, bald das Sortiment erweitern, denn danach fragen viele unserer Bürger. Wir denken auch über einen Backautomaten für frische Brezeln nach. Alles das ist für 2020 geplant, wenn wir es zahlen können. Frage:Wie läuft der Dorfmarkt? Wird der Dorfmarkt von den Oberreichenbacher Bürgern angenommen? Kann man zufrieden sein?Antwort: Ja, wir sind bis jetzt zufrieden. Verbessern wollen und werden wir das Angebot für unsere Bürger, die den Dorfmarkt ja gemeinsam mit unseren Mitarbeitern tragen. Überwiegend kommen unsereBürger aus allen Teilorten im Dorfmarkt einkaufen. So war ja das Konzept auch angedacht. Sogar Kunden aus Altburg und aus Calmbach kommen für bestimmte Produkte zu uns.Frage:Haben Sie Wünsche an die Oberreichenbacher Bürger?Antwort: Meine Bitte an die Bürger ist, den Nachbarn, Freunde, Bekannte, Verwandtezu informieren, dass wir in unserer Gemeinde einen Dorfmarkt haben, der die Grundbedürfnisse mit Waren aus der Region für den Einkauf abdeckt und darüber hinaus Treffpunkt für Jung und Alt ist.Wenn größere Mengen für den nächsten Tag benötigt werden, so denken Sie bitte an die Möglichkeit der Vorbestellung. Oftmals haben wir nachmittags sonst weniger Backwaren.Wir freuen uns über jeden, der nachmittags mit Freunden im Dorfmarkt Kaffee trinkt und Kuchen isst.Frage:Wie viele Beschäftigte hat der Dorfmarkt? Erzählen Sie bitte etwas über deren Tätigkeiten.Antwort: Momentan haben wir neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle sind sehr engagiert und beherrschen das gesamte Sortiment. Wir haben eine gute Mischung in der Altersstruktur. Jeder Mitarbeiter muss alle Tätigkeiten rund um die Ware können und trägt eine große Mitverantwortung für die Freundlichkeit unseren Kunden gegenüber und unserer Ware bis hin zur Inventurdifferenz. Dabei versuchen wir dem ideellen und sozialen Gedanken von LQN Rechnung zu tragen.Frage:Sie haben auch ehrenamtliche Helfer. Können Sie uns darüber etwas sagen?Antwort: Dieter Herold kommt mehrmals in der Woche und hilft uns beim Verräumen der Ware sowie der Entsorgung von Müll und Abfall. Herrmann Bräuer hilft uns bei der Bewältigung der kompletten Kältetechnik. Beide arbeiten absolut ehrenamtlich, ohne einen Cent zu erhalten, und sind immer zur Stelle, wenn wir sie brauchen.Stille aber intensive Unterstützung hat der Dorfmarkt durch die Familie/Firma Elektro Gross, die bei jedem Ausfall immer parat ist. Ebenso helfen unsere ortsansässigen Firmen durch Sachspenden.Frage:Was wollen Sie den Lesern dieses Artikels noch sagen?Antwort: Wir hoffen alle, dass der durch die Gemeinde ins Leben gerufene Unternehmerstammtisch für weitere positive Aktionen im Ort sorgen wird. Das Christkindl-Treffen ist insgesamt sehr positiv bewertet worden. Mein Wunsch wäre, dass alle Vereine, jeder Betrieb im Ort, jede Gemeindeaktivität beim Dorfmarkt anfragt, ob er die Waren zu mindestens den gleichen Konditionen, wenn nicht sogar besseren über den Dorfmarkt beziehen kann. Hier könnten wir im Ort noch stärker zusammenwachsen.Ein Wort des Dankes nicht nur an unsere Bürger, sondern auch an die Gemeinderäte der Vergangenheit und der Zukunft sowie an unseren Bürgermeister, der bei Problemen, die wir rund um den Markt haben, immer unterstützend zur Seite steht.Über weitere helfende Mitbürgerfreue ich mich sehr.Vielen Dank, Herr Cornelissen. Ich hoffe, der Dorfmarkt wird noch lange für uns Oberreichenbacher bestehen.

Aktuelles

Was gibt es NEUES
in Oberreichenbach?

Einfach durchblättern!