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Waldwirtschaft 2020

Artikel vom 05.12.2019

Christof Grüntjens von der Kreisforstverwaltung sowie Revierförsterin Edda Röntgen stellten den Bewirtschaftungsplan für die Waldwirtschaft im Jahr 2020 vor, der vom Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde. War der Waldhaushalt bisher ein Überschussbetrieb von rund 100.000 Euro im Jahr, wird nun erstmals im Ergebnis  „nur“ eine schwarze Null prognostiziert: die Einnahmen von 276.700 Euro sind nahezu gleich hoch wie die Ausgaben von 275.000 Euro. Dabei ist im Jahr 2020 ein Holzeinschlag von 4.000 Festmeter geplant, wovon ca. 3.500 Festmeter als Bauholz, Holzwerkstoffe, Papier, Verpackung sowie Energieholz verkaufsfähig sein werden. Neben dem Holzeinschlag sollen im Jahr 2020 13.000 Euro in die Wegeunterhaltung fließen sowie 3.500 Euro in die Jungbestandspflege und Ästung.
 

Informiert wurde von Christof Grüntjens auch über das zu Ende gehende Wirtschaftsjahr 2019.

Von 6.000 Festmeter geplantem Holzeinschlag wurden tatsächlich nur 2.748 Festmeter realisiert, was einer Reduzierung von 46 Prozent entspricht. Dies ist den deutlich gesunkenen Preisen am Holzmarkt geschuldet. Das Betriebsergebnis wird mit 8.000 Euro Überschuss damit deutlich schlechter ausfallen als der geplante Überschuss von 101.100 Euro.
 

Interessante Informationen erfuhr der Gemeinderat auch über die Zielsetzung der Waldwirtschaft:

Die Walderhaltung, die Stützung der vitalen Ökosysteme, die Produktionsfunktion, die Artenvielfalt sowie die Schutz- und Sozialfunktion des Waldes kristallisieren sich dabei als Ziele heraus.
Zum Waldzustand wurde festgehalten, dass sich der Klimawandel mit immer höheren Temperaturen und weniger Niederschlag entsprechend auswirkt.
Dies war der letzte Bericht von Herrn Grüntjens in unserem Gemeinderat, da er ab Januar nächsten Jahres die Leitung des Staatsforstbetriebs in Wimberg übernimmt.