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Keine Kreditaufnahme in den kommenden drei Jahren

Artikel vom 05.12.2016

Keine Kreditaufnahme in den kommenden drei Jahren

Gemeinde vollzieht mit Doppik Systemwechsel für Haushalt / Kämmerer erläutert Eckdaten

 

Von Steffi Stocker

 

Nach den detaillierten Erklärungen zur Doppik in der Haushaltsführung im Rahmen der Oktober-Sitzung des Gemeinderats (wir berichteten), brachte Kämmerer Daniel Merkle in der Gemeinderatssitzung am 25.11. das Zahlenwerk für das kommende Jahr ein.

„Es sieht gut aus“, stellte er gleich zu Beginn seiner Ausführungen fest, zumal weder eine Kreditaufnahme vorgesehen ist noch die Rücklagen übermäßig belastet werden. Vielmehr prognostizierte Merkle einen Zahlungsmittelüberschuss in Höhe von rund 400.000 Euro. Dieser Saldo der Ein- und Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit ist der vormals bekannten Zuführungsrate gleichzusetzen. Ohne Erhöhung von Steuern oder Gebühren weist der Gesamtergebnishaushalt, welcher den früheren Verwaltungshaushalt ablöst, die Erwirtschaftung der Abschreibungen aus und übertrifft den vorgeschriebenen Haushaltsausgleich. 

Gleichwohl, so der Kämmerer, wirke sich auch der kommunale Finanzausgleich mit beispielsweise steigenden Schlüsselzuweisungen und höherem Einkommensteueranteil auf das positive Zahlenwerk aus. Nicht vergessen werden darf außerdem die sinkende Kreisumlage, die in Oberreichenbach eine Verbesserung um 135.000 Euro bedeutet.

Beim Zuwachs der Personalaufwendungen um 7,4 Prozent erinnerte Merkle an die Übernahme der Trägerschaft des Kindergartens in Oberkollbach, wodurch fünf Stellen zusätzlich im Stellenplan auftauchen. „Aber eigentlich haben wir deutliche Einsparungen, da der Gemeindeanteil für die Einrichtung an die Kirchengemeinde wegfällt“, erläuterte er das Zusammenwirken der Zahlen.

Der Investitionsplan für das kommende Jahr sieht unter anderem bei drei Großprojekten den Start von Maßnahmen vor, beispielsweise die Umgestaltung des Rathauses Igelsloch zum Bürgertreff. Insgesamt summieren sich die Investitionen auf rund 1,9 Millionen Euro. „Bis 2020 sind alle Investitionen finanziert und im Plan drin“, kündigte Merkle an.

Wegen der Systemumstellung wird die Gemeinde von Weihnachten bis Mitte Januar keine Rechnungen bezahlen können.

Respekt zollte der Gemeinderat dem Kämmerer für das vorgelegte Zahlenwerk. „Es war ein Riesen Act, ist gut und übersichtlich gelungen“, unterstrich Thomas Seyfried, der die Doppik bereits aus seinem beruflichen Alltag kennt. Vor allem herrscht im Gremium Freude darüber, dass die liquiden Mittel besser sind als noch vor Jahren prognostiziert.

Und so stimmten die Räte nicht nur dem Entwurf des Haushaltsplans, sondern auch dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Wasserversorgung zu. Allerdings weist letzterer einen Verlust in Höhe von 18.000 Euro aus. „Im kommenden Jahr können wir ihn mit dem Gewinnvortrag decken, aber im Folgejahr müssen wir die Gebühren neu kalkulieren“, kündigte der Kämmerer an.